On the road again

Am 10. Mai sagte ich ‚goodbye’ zur Sundance Guest Ranch und fuhr mit dem Greyhound Bus Richtung Süden. Nächster Stop Kelowna! Es war sehr schwer zu gehen, nach 7 Wochen sind mir die Leute und Pferde doch ans Herz gewachsen. Doch es stand ein Roadtrip und ein weiteres Abenteuer vor der Tür, daher war ich nicht allzu traurig.

Letzter Ausritt mit meiner Gang

In Kelowna begrüßte mich Lena mit ihrem Dodge Caravan ‚Sherpa’. Lena kommt aus Italien, allerdings aus dem deutschen Teil und wir kennen uns durch einen gemeinsamen Freund aus Montreal. Auch sie arbeitete dort im Hostel, reiste allerdings einige Tage vor mir ab. Das erste mal trafen wir uns in Vancouver, wo ich bei ihr auf der Couch schlief, bevor es nach Squamish ging und wir verstanden uns sofort! Wieder ein gutes Beispiel, wie hilfreich ‚Connections‘ sind und wie witzige Erlebnisse sich daraus ergeben.

Nun sollte es auf einen 10-tägigen Roadtrip durch das Okanagan Valley nach Banff und Jasper gehen. Einen richtigen Plan hatten wir nicht – wir fuhren mit dem ‚Flow‘.

In Kelowna besuchten wir noch einen australischen Freund von mir, den ich noch aus Squamish kannte, bevor die erste Nacht im Auto anstand. Lenas Sherpa war umgebaut, dass die Rücksitze aufgeklappt und ein Holzgestell mit einer Matratze Platz hatten. Dies war also unser Schlafplatz für die nächsten Tage.
Gegen 23.30 Uhr fuhren wir zum Myra Canyon, einem kleinen Provincial Park, in dem wir parken konnten. Zunächst war ich etwas nervös: es war still, komplett dunkel und mitten im Wald. Doch eingekuschelt in der Decke, das Auto verschlossen und mit einer guten Sicht auf die Sterne, war es doch einfach einzuschlafen.

Am nächsten Tag starteten wir unseren Roadtrip Richtung Süden um den Okanagan Lake herum. Wir fuhren durch Peachland, und Summerland, gingen ein bisschen wandern und genossen das ‚Roadtrip-feeling’ bei guter Musik.

Wander-Aussicht auf Kelowna

Mini-Van Sherpa

Abend-Aussicht nahe Summerland,BC

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