Jasper, oh Jasper

 

Durch die Ankunft zwei neuer Mädels am Fairmont, zog ich wieder zum Stall am Pyramid Lake. Meiner Meinung nach gut, schließlich wohnte ich dort auch und musste dann nicht jeden Tag hin und her fahren.
Eigentlich sollte Navajo auch wieder nach oben ziehen, doch die Mädels am Fairmont beschlossen ihn für einen der neuen Guides dazulassen. Wenn ich die ganze Saison geblieben wäre, hätte ich um meinen kleinen Schecken gekämpft, aber da ich eh nur noch zwei Wochen blieb, und ich ihn nicht schon wieder aus seiner Umgebung reißen wollte, war das okay.

Bye Bye Navajo!

Zurück am Pyramid Lake hatte ich die Ehre Hawk zu reiten. Ein energiegeladener Rappe, der eigentlich als Cutting Horse eingesetzt werden sollte, bevor er zu uns kam. Er war für diesen Job allerdings zu nervös, welches ich schnell bemerkte. Bevor auf den Gästeausritt ging, tänzelte er aufgeregt auf der Stelle, im Wald, wollte er auf keinen Warten und zwischen den Stunden stand er unruhig am Anbinder.
Nach zwei Tagen hatten wir uns gut aneinander gewöhnt und ich bekam ihm zum ersten Mal dazu entspannt auf der Stelle zu stehen.
Das ist das schöne an der Arbeit mit Pferden – deine Ausstrahlung und dein Umgang springen schnell auf das Tier über.

Hawk who should be called crow

Die Tage am Stall waren lang und auch im Regen oder Kälte wurde ausgeritten.
Gegen 7:30 Uhr sattelten wir alle Pferde, von 9-16 Uhr waren Gastausritte und um 17 Uhr war ‚Beer-hour’, wo wir uns alle nochmal zusammensetzten, und bei einem Bier oder einer Pepsi aufs Haus, den Tag ausklingen ließen – jeden Tag, Sechs Tage die Woche!
An meinem freien Tag fuhr ich in die Stadt, saß in Cafès oder in der Bibliothek (die hatten das beste W-Lan der Stadt), kochte oder fuhr mit dem Fahrrad umher.

Sicht vom 1h Ausritt

This is my office

 

 

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