Chicago

Nirgendwo lernt man so viel über das Leben, Menschen und sich selbst wie beim Reisen.
Am besten alleine, oder mit neu gewonnen Freunden, egal wohin, wann, wie lange und mit welcher Temperatur – die Welt erkunden ist eines der aufregendsten und anstrengendsten Dinge, die dich bereichern und dazu noch Erinnerungen schaffen.

Richtig gute Trips sind meistens die, die spontan entstehen, an denen man keine Erwartungen hat und sich einfach überraschen lässt. In diesem Sinne möchte ich euch gerne von meinem Wochenendtrip nach Chicago erzählen. Ohne Plan für die nächsten drei Tage ging es am Donnerstag Abend gegen 17 Uhr, nach einem leckeren selbstgerechten Mittagessen, mit meiner Freundin Janina los aus dem warmen San Francisco in den Winter nach Illinois. Schon aus dem Flugzeug begrüßte uns Chicago, the windy city, mit seiner Lichterpracht.
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Schon auf dem Weg von der Bahn Station zu unserer AirBnB Wohnung auf dem Campus der UCI stachen mir die -14ºC wie Nadeln in die Beine, ich fühlte meine Hände nicht mehr und nach 5 Minuten verabschiedete sich auch mein kostbares Iphone, welches uns tüchtig den Weg navigierte. Leuten nach den Weg fragen? Fehladresse – hier war niemand auf der Straβe.

So bestand unsere Kleidung am nächsten Tag aus über fünf Lagen verschiedener Unterhemden, Thermo- und Fleezejacken und Pullovern, um die eisige Kälte zu überleben. Schlieβlich wollten wir Chicago erkunden!
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Über den Millennium Park und der ‘Bean’ die Michigan Avenue hoch zu Hancock Tower, unserer ersten Chicago Deep Dish Pizza und der Premiere von Fifty Shades of Grey – der Tag war gefüllt mit einzigartigen Erlebnissen!
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Ich liebe es neue Städte zu erkunden, indem man einfach etwas umherläuft, sich an die Bar in kleine Café’s setzt und die Einwohner nach Empfehlungen fragt. So lernt man eine Stadt auf eine ganz andere Weise kennen. Wir waren begeistert was die Stadt zu bieten hatte, auch wenn die Kälte uns sehr schwächte und wir uns alle 1-3 Stunden drinnen aufwärmen mussten.
In den nächsten zwei Tagen kamen noch weitere Freunde angereist, sodass wir letztendlich als freudige Truppe von 6 Mädels in einem Hotelzimmer in Downtown saβen, in den Lichtern der Stadt verschmolzen, das Nightlife erkundeten, und im Institut für Kunst berühmten Werken besichtigten.
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Partey
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Sonntag Nachmittag ging es für mich wieder Richtung Kalifornien. Dass alles von der alleinigen Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen mit Koffer, Check-in, Abendessen, Gate Suche, Flugzeit, Landung und Heimfahrt mit U-Bahn und Uber (privates Taxi) einwandfrei, unkompliziert und lässig klappte, zeigte mir wieder, wie eigenständig ich doch in den USA geworden bin. Auch groβe Reisen alleine zu packen macht mir nichts aus. Man wächst doch an jedem Herausforderung.

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