Las Vegas

Der letzte Tag unseres Roadtrip startete und es ging gleich wieder ins Auto auf den Weg zurück Richtung Westküste. Von Utah in den Bundesstaat Nevada, der uns gleich mit ein paar Casinos begrüßte, machten wir noch einen kleinen Umweg durch das Valley of Fire, den größte und älteste State Park des Staates. Er ist 141 km² groβ und liegt etwa 80 nordöstlich von Las Vegas, unserem letzten Ziel der Woche. Warum es Valley of Fire heiβt? Das muss wohl an dem roten Sandsteinformationen liegen, die sich vor über 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten – ein toller Anblick! Und da wir so gut wie alleine auf den Straβen im Nichts unterwegs waren, hielten wir ohne Probleme mal eben an und machten Fotos.
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Anschließend führte uns der Weg in die Stadt der Casinos, Clubs, Hangover, witzigen Geschichten und Nachtlichter: Las Vegas. Angekommen ging es erst zu einer Kirche, in der wir kurz bei einer Hochzeit hineinschmulten, bevor es in unser Hotel ging: das Venetian!
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Kein normales Hotel wie sich herausstellte. Nein, hier befindet sich auf der zweiten Etage eine riesige Wasseranlage und Shoppingmöglichkeiten ganz im Stil der Italienischen Stadt Venedig. Wo hat man sowas schon mal gesehen?
 Für unseren letzten Tag haben wir uns mal eine richtige Suite gegönnt, um unserer Nacht in Vegas einen ganz besonderes Schliff zu geben. Und das, was wir bekamen (für ca. 250$) war einfach nur der Wahnsinn!
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Gegen Abend ging es zum Hotelmusical “Rock of Ages” mit Musik aus den 80er Jahren. Der Soundtrack hatte uns schon den ganzen Urlaub begleitet und so konnten wir bei allen Songs mitsingen. Anschließend ging es noch zu den berühmten Bellagio Wasserfontänen, einer riesigen Hotelrunde, wo wir kaum glauben konnte, was sich die Leute hier einfallen lieβen und einem Spaziergang mit den verrückten Leuten auf dem Strip. Man war hier was los!
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Zurück im Hotel hatten wir wohl die beste Nacht unseres Lebens, denn in so einem bequemen Bett hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen. Doch leider ging es für mich früh raus – mein Flug zurück nach San Francisco ging gegen 10.30 Uhr morgens.
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Vegas ist eine höchst merkwürdige Stadt mit viel Potential, die reale Welt zu verlassen und vollkommen verrückt sich mal richtig auszulassen. Allerdings gibt es auch viele Schattenseiten und die Wohngebiete, die wir durchquerten sahen für mich alles andere als einladend aus.

 Trotzdem hatte ich ich mulmiges Gefühl im Bauch. Der Abschiedsschmerz meiner Cousine und Freundin fielen mir doch sehr sehr schwer und auch von die Freiheit, die Atmosphäre des Roadtrips, die endlosen Wüsten und vielen Erlebnisse waren eine großartige Erfahrung, die ich wirklich nicht loslassen wollte. Mehr. Mehr. Mehr davon!!!